• Aufstellen der Geld-Glaubensätze
(...oder auch "die Geldseminare")


Diese Art der Aufstellungsarbeit habe ich bei dem 1. und 2. Norddeutschen Kongress für Systemaufstellungen in Oldenburg jeweils im Herbst 2005 und 2006 präsentieren können und mit diesem Thema wurde ich auch zum 6. internationalen Kongress für Systemaufstellungen in Köln eingeladen. Der 3-stündige Workshop am 24. September 2006 ist vom Steinhardtverlag aufgezeichnet worden und bereits auf den Seiten des Verlags zu erhalten, ebenso mein Vortrag beim Kölner Kongress 2007.

Die Aufstellungen basieren auf der Annahme, dass unsere Beziehung zum Geld durch weitgehend unbewusste Überzeugungen gesteuert wird, die sehr früh in der Kindheit entstehen, oder aus unserem Herkunftssystem (Familie) übernommen wurden. Diese Glaubensätze sind auf der rational-bewussten Ebene nur schwer korrigierbar (wie alle Glaubensätze).
Im Konkreten können diese Überzeugungen entweder durch die Erziehung, das Vorbild der Eltern und die Umgebung des Kindes geprägt werden (z.B.: Geld ist schmutzig; es ist gefährlich, viel Geld zu haben, jemand wird es dir rauben usw.) oder durch systemisch übernommene "Schuld" bzw. andere Verwicklungen.
Hier zeigt sich zum Beispiel, das eine systemische Schuld (ungesühnter Mord, nationalsozialistisch motivierte Taten, Übernahme von Juden-Besitz usw.) Generationen später durch den Zwang geäußert werden kann, Schulden machen zu müssen. Die Verwicklungen auf dieser Ebene sind sehr mannigfaltig und oft nur schwer zu erkennen. Die Aufstellung kann solche Glaubensätze und Verwicklungen ans Tageslicht bringen und ggf. verändern.

Über die Mann-Frau Polarität
des Geldes.
Ich arbeite bei diesen Seminaren auch häufig mit dem inneren Bild des Klienten vom Geld, Reichtum, Überfluss, Wohlstand... Auch diese Bilder sind natürlich von unserem Ursprungssystem (Kindheit, Vorfahren) bestimmt und lassen sich unter Umständen durch die Aufstellung verändern.
Ein besonderes Augenmerk fällt dabei auf die Yin-Yang-Polarität des Geldes. Konkret heißt es, wie stelle ich mir das Geld vor - eher als männliche oder als weibliche Energie - und wen würde ich als den Stellvertreter für das Geld in einer Aufstellung wählen. Die Schlüsselfrage ist nun - wie würde ich diesen Mann oder Frau "anziehen"? Erfahrungsgemäß ist es so, dass ich, wenn ich mir das Geld als eher männliche Energie vorstelle, weibliche Strategien entwickeln muss, um es anzuziehen/zu haben. Und umgekehrt - bei der Geldvorstellung als weibliche Energie muss ich männliche Strategien anwenden.

Falls Sie sich für das Thema Geld-Aufstellungen interessieren, können Sie HIER meinen Artikel über das Thema downloaden (erschienen in der Systemische AufstellungsPraxis 1/2005, Word-dokument).

Und hier noch ein wichtiger Hinweis:
Manchmal kommt es vor, dass zu Geldseminaren Klienten in akuten Geldschwierigkeiten kommen, mit drohendem Bankrott, kurz vor Konkursanmeldung usw. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Seminare nicht dazu geeignet sind, als eine Art "Rettung in höchster Not" betrachtet zu werden. Solche Klienten knüpfen dann hohe Erwartung an den Ausgang der Aufstellung. Sie hoffen sozusagen auf ein sofortiges Wunder. Dies fokussiert den Blick des Klienten zu sehr auf das (erwünschte) Ergebnis und verhindert ggf. ein tieferes Verständnis. Vergessen Sie bitte nicht: eine Geld-Aufstellung ist ein Veränderungs-Prozess, während dessen sich Ihre wirtschaftliche Lage in vereinzelten Fällen und vorübergehend sogar verschlechtern kann!

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15. - 17. April (Fr.-So.) 2011: Wochenendseminar in Schloss Seefeld am Ammersee
Reichtum, Sinn und Glück - Geld-Aufstellung mit Jan Bily
Die freie Fortsetzung der Seminar-Reihe von Aufstellungen der Geldglaubensätze. Für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Organisation und weitere Infos: Ammersee-Sys, www.ammersee-sys.de
Ort: Schloss Seefeld, Seefeld am Ammersee, Bayern
Kosten: 295,- €
Zeiten: Freitag 17.00 – 20.00 Uhr, Samstag 9.30 – 18.00 Uhr, Sonntag 9.30 – 16.30 Uhr

Anmeldungen: vh[@]ammersee-sys.de oder Fon +49 (0)8143.44 79 19

„Geld allein macht nicht glücklich, aber es weint sich besser im Ferrari als im Autobus“ sagt ein besonders freches Sprichwort. Doch im Ernst - wo befinden sich die Grenzen des Überflusses, was bedeutet es für uns, wenn wir von "genug" oder "zu viel" reden? Warum hängt uns das Schreckgespenst des Mangels an den Fersen? An was glauben wir im Bezug auf Geld? Was haben wir von unseren Ahnen geerbt? Das sind nur wenige von vielen Fragen, deren Lösung wir in diesem Aufstellungsseminar suchen und finden werden.

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Abgelaufene Seminare:

24. - 26. September 2008: Tagesseminar in Hotel Jonathan / Chiemsee
auf der 3. Internationalen Tagung "Aufstellungsarbeit und Spiritualität - Wein Trinken mit Gott"

Ort: Seminarhotel Jonathan, Chiemgau, Süddeutschland
Zusammen mit Sneh Victoria Schnabel, Carola Castillo, Barbara Probst, Leslie Kuloloio und anderen Referenten/inen.

Geplant ist während der Tagung von Samstag bis Sonntag einen Tagesworkshop mit dem Titel: "Dürfen wir mit Gott auch einen sehr teueren Wein trinken?"
- Geld, Reichtum, Überfluss in der Aufstellungsarbeit.
Mehr auf den Seiten von Victoria Schnabel: HIER Hier auch die Anmeldung.

Was wir uns materiell zugestehen, hängt mit unseren Geld-Glaubensätzen und den Selbstwert-Vorstellungen im Familiensystems zusammen, und manchmal mit Schuld im Ursprungssystem. Ursachen für Schulden im jetzigen Leben, und dem "Es-sich-nicht-erlauben-dürfen" werden wir ("detektivisch") aufspüren und nach dem Ausgleich suchen.

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10. - 12. Oktober (Fr.-So.) 2008:
Wochenende-Workshop in Freiburg
"Geld, Reichtum und Überfluß. Aufstellung der Geld-Glaubensätze."
Anmeldung: Sneh Victoria Schnabel,
Fon (+49) (0) 761-24070
Fax (+49) (0) 761-280476
Web: www.victoria-schnabel.com

Unsere Geld-Glaubensätze sind meistens unbewusste Überzeugungen, die wir uns in der Kindheit gebildet oder aus unserem Familien-System übernommen haben und die wie Einschränkungen auf unseren Wohlstand und persönliches Reichtum wirken.
Darf ich diesen Preis verlangen? Habe ich Recht darauf, viel Geld zu haben oder zu verdienen? Ist Reichtum gefährlich? Warum will ich alles Geld, was ich bekomme, gleich ausgeben? Solche und ähnliche Fragen werden wir durch Aufstellungsarbeit angehen und dabei die Wurzeln unserer Geld-Glaubensätzen suchen.
Aufstellung der Geldglaubensätze ist ein Aufstellungsformat, das durch Jan Bily (Prag, CZ) entwickelt und u.a. auf dem Kongress der Systemaufstellungen in Köln 2007 vorgestellt wurde. Das Seminar wird in Deutsch gehalten.

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