• Liebe, Sex und Partnerschaft
Aufstellung der Beziehung im Wandel

Unsere Beziehungen sind maßgeblich durch unsere Familie und durch die Verhaltensmuster, die wir als kleine Kinder entwickelt haben, geprägt. Unsere individuelle Entwicklung, das Bedürfnis nach Freiheit einerseits und der Wünsch nach Geborgenheit und Sicherheit anderseits kollidieren immer öfter mit unserer Beziehung, falls es überhaupt zu einer solchen kommt. Übernommene Rollen in der Familie (der kleine Helfer, die Prinzessin, der Außenseiter, der Rächer...) können wir nur schwer ablegen. Sie mischen sich in die Beziehung hinein und vergiften dann die Liebe und Kommunikation zwischen den Partnern.

Die eigene Identität als Mann und Frau wird oft durch das Bild des Vaters oder der Mutter gestört und verfälscht. "So wie er (oder so wie sie) möchte ich nie werden..." - diese Aussage, wenn auch verständlich, macht es uns unmöglich, erwachsen zu werden. Hier kann die Aufstellung (unter anderem auch die Aufstellung des inneren Mannes, der inneren Frau) Wunder bewirken. In meiner Arbeit nutze ich des Öfteren die Aufstellung für ein Übergangs-Ritual, durch welches wir reifer und erwachsener werden, reifer auch für eine tolerante, harmonische und gleichzeitig spannende Beziehung.

Die richtig begriffene und in einer Aufstellung erfahrene Polarität zwischen dem männlichen und dem weiblichem Prinzip macht es auch einfacher, sexuelle Probleme und "Nöte" zu verstehen und ggf. zu verändern. Wenn Männer "in die Glotze gucken", wenn sie sich hinter ihre Arbeit/Hobbys verstecken oder wenn Frauen ständig nörgeln, "Nest bauen" und lange den "Richtigen" suchen (und meistens nicht finden) - das alles sind Ausdrücke einer uralten Mann-Frau-Polarität, die nach tiefem Verständnis und neuer Definition sucht. Auch davon wird in diesem Seminar die Rede sein (und nicht nur die Rede, auch praktische Erfahrung in den Aufstellungen, was viel wirksamer ist).

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