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Alchemie
für die neue Zeit:
Die Transformation des Habens in die Freude des Seins.
Ein Aufstellungs-Seminar für reiche,
erfolgreiche und schlaue Menschen, die nicht (mehr) an das unbegrenzte
Wachstum glauben.
Zunehmend
viele Menschen ahnen, dass wir nun am Anfang einer Reihe von tiefen
Veränderungen stehen. Die Bodenschätze werden knapp, unser Glaube
an das ununterbrochene, sich immer beschleunigende materielle
Wachstum ist erschüttert.
Gleichzeitig
wird es uns klar, wie sehr unsere Ökonomie gerade auf der Wachstumsideologie
basiert, wie diese sklavisch befolgt wird, koste es was wolle.
"Nachhaltige" Alternative zum Wachstum können wir uns
kaum vorstellen. Dies erzeugt eine starke Spannung in uns - und
wir flüchten uns in Utopien, Ersatzhandlungen und Abhängigkeiten
oder machen die Augen zu und hoffen, dass "irgendwie wird
alles schon gut gehen". Doch das wird, ohne unser Zutun,
nicht geschehen.
Auf
der Suche nach den möglichen Lösungen und Wegen aus der Krise
kann uns das Bild des Gottes Pluto helfen. Pluto war ursprünglich
der Gott des Erden-Reichtums und der Prosperität. Er verteilte
die Gaben seiner Mutter Demeter - die Ernte, das Gold, die Edelsteine
an jeden, ohne auf seine "Verdienste" zu schauen. Deshalb
wurde er im antiken Griechenland als kleines, unschuldiges, manchmal
sogar blindes Kind am Arm seiner Mutter oder der Göttin Eirene
- des Friedens dargestellt.
Im
Laufe der Zeit, so wie die Gier seiner Anbeter wuchs, verwandelte
sich auch er in den finsteren Gott der Unterwelt, den Gott der
Habsucht, der absoluten Macht und daraus resultierenden Untergangs.
Doch bereits im Mittelalter wurde er zusammen mit Merkur zum Prinzip
der Transformation (Verwandlung) und der finalen Läuterung (Transmutation).
Im
Tarot wird er durch die 16. Karte des "großen Arkanum"
symbolisiert, den zusammenbrechenden Turm. Darin können wir unsere
Angst vor dem Ende erkennen, vor dem Zusammensturz unserer Werte,
dem totalen materiellen Verlust. Doch gerade die Krise ist das
wichtigste Werkzeug auf dem Weg der Transformation. Pluto lehrt
uns, dass uns die Verdrängung nichts nützt - wir müssen alle durch.
In
meinen Workshops lerne ich viele Unternehmer/innen, Manager und
andere, recht erfolgreiche Menschen kennen, die plötzlich die
Frage überfällt: "Und wie weiter?" Sie beginnen darüber
nachzudenken, ob sie wirklich noch reicher, noch effektiver, noch
schneller leben wollen. Es bereitet ihnen immer weniger Freude,
den Sinn ihrer Existenz in einem weiteren materiellen Wachstum
zu suchen.
Der
Schlüssel zu solchen Fragen kann vermutlich in der Definition
des Reichtums liegen. Bezieht er sich auf das Geld, das man nicht
essen kann, wie uns
die Hopi-Prophezeiung sagt?
Bedeutet unsere Vorstellung vom Wohlstand hauptsächlich volles
Konto? Oder sollten wir uns ein Beispiel am älteren der beiden
Pluto-Götter nehmen: An seiner kindlichen Freude an der Schönheit
der Erde, der Spaß am Leben und Schenken? Das klingt gut, doch
auf diesem Weg ist es notwendig, dass ein Teil in uns wieder zum
Kind wird - wir müssen schrumpfen.
Gerade
um diesen Prozess des "klein Werdens" geht es in diesem
Workshop. Mit Hilfe von individuellen und globalen Aufstellungen
werden wir die Mittel und Wege dazu suchen und finden. Wir werden
untersuchen, woraus die Barrikaden und Hindernisse bestehen, die
uns daran hindern, das gute alte "small is beautifull"
auch in unser Leben umzusetzen. Dabei ist es nicht notwendig,
dass wir Verzicht üben, dass wir uns kasteien. Wir müssen lediglich
in eine andere Richtung schauen. Eigentlich ist es wie in einer
Aufstellung - wir verändern unsere Position und nun sehen wir
das Ganze völlig neu. Und das tut uns sogar Spaß.
Einen
Teil der Seminar-Gebühr verwenden wir dazu, gemeinsam ein (oder
mehrere) "nachhaltige Schrumpfungs-Projekte" zu unterstützen.
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