Tschechien, quo vadis?

Als ich 2002 nach 27 Jahren in Deutschland wieder nach Prag „re-emigrierte“, befand sich meine ursprüngliche Heimat scheinbar auf einem soliden, sicheren Weg, sich zu einer Demokratie westlichen Stils zu entwickeln. Am Hradschin (Prager Burg) leuchtete von weitem sichtbar ein rotes Neonherz, unter dem – verborgen zwar, doch klar spürbar – der Präsident-Literat Václav Havel in seiner berühmten zu kurzen Hose umherwandelte; ein Staatsoberhaupt, um den uns die halbe Welt beneidete. 

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